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Berufsunfähigkeitsversicherung - Absicherung der Arbeitskraft

Die eigene Arbeitskraft ist die Grundlage für Einkommen, Lebensstandard und finanzielle Sicherheit. Solange Sie gesund sind, funktioniert dieses System scheinbar selbstverständlich. Doch was passiert, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können? Genau hier setzt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) an. Sie sichert Ihr laufendes Einkommen ab und schützt Sie vor gravierenden finanziellen Einschnitten. Damit zählt die BU zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt, insbesondere für Angestellte, Selbstständige und Unternehmer.

 


Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihr Einkommen ab, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft oder für längere Zeit nicht mehr ausüben können.

Berufsunfähigkeit liegt in der Regel vor, wenn:



  • Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können
  • der Zustand voraussichtlich mindestens sechs Monate anhält
  • die Ursache Krankheit, Kräfteverfall oder Unfall ist



Die BU zahlt Ihnen in diesem Fall eine monatliche Rente – unabhängig davon, ob Sie theoretisch noch einen anderen Beruf ausüben könnten.



Warum ist die Absicherung der Arbeitskraft so wichtig?

Aus Kundensicht ist die entscheidende Frage nicht, ob etwas passiert, sondern was dann finanziell passiert.
Fakten, die oft unterschätzt werden:


  • Über 25 Prozent aller Erwerbstätigen werden im Laufe ihres Berufslebens mindestens einmal berufsunfähig
  • Die häufigsten Ursachen sind Krankheiten, nicht Unfälle
  • Psychische Erkrankungen und Rückenleiden stehen seit Jahren an der Spitze


Häufige Ursachen für Berufsunfähigkeit (vereinfachte Darstellung):


  • Psychische Erkrankungen ca. 30 bis 35 Prozent
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates ca. 20 bis 25 Prozent
  • Krebs und andere schwere Erkrankungen ca. 15 Prozent
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen ca. 10 Prozent
  • Unfälle ca. 5 bis 10 Prozent


Die eigene Arbeitskraft ist die Basis des gesamten Einkommens. Fällt sie durch Krankheit oder Unfall weg, bricht das Einkommen oft vollständig weg, während laufende Kosten wie Miete, Kredite und Lebenshaltungskosten unverändert weiterlaufen. Staatliche Leistungen reichen in der Regel nicht aus, um diese finanzielle Lücke zu schließen. Die Absicherung der Arbeitskraft sorgt dafür, dass dieses existenzielle Risiko abgefedert wird und der finanzielle Spielraum auch im Ernstfall erhalten bleibt.



Gesetzliche Absicherung – was bekommen Sie wirklich?

Viele Menschen gehen davon aus, dass der Staat im Ernstfall einspringt. Die Realität sieht oft anders aus.
Für die meisten gilt:


  • Kein Anspruch auf eine echte Berufsunfähigkeitsrente
  • Nur eingeschränkte Erwerbsminderungsrente
  • Deutlich geringeres Einkommen als zuvor

Die Erwerbsminderungsrente ist eine staatliche Leistung und wird nur gezahlt, wenn Sie kaum oder gar nicht mehr arbeiten können, unabhängig von Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf. Maßgeblich ist, ob Sie weniger als drei Stunden täglich (volle Erwerbsminderung) oder maximal sechs Stunden arbeiten können. Die monatliche Rente fällt meist sehr niedrig aus und reicht in vielen Fällen nicht zur Sicherung des Lebensstandards.


Die Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) ist eine private Absicherung und greift bereits, wenn Sie Ihren konkreten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können. Die Rentenhöhe legen Sie selbst fest und können sie am tatsächlichen Einkommensbedarf ausrichten. Dadurch ist die BU-Rente in der Regel deutlich höher und existenzsichernd.



Kurzer Überblick:


Situation

Leistung

Beruf nicht mehr ausübbar

Keine gesetzliche BU

Teilweise Erwerbsminderung

Reduzierte Rente

Volle Erwerbsminderung

Sehr niedrige Rente

Selbständige

Häufig kein Schutz



Gesetzlich Krankenversichert - welche Möglichkeiten habe ich?

Gerade als gesetzlich Krankenversicherter stellt sich diese Frage besonders häufig.
Typische Ausgangslage:


  • Gesetzliches Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag in Höhe von 70 % des Bruttogehalts, maximal 90 % des Nettogehalts
  • Es handelt sich um eine zeitlich begrenzte Phase, zum Beispiel nach einer Operation, bei einem Bandscheibenvorfall oder während einer längeren Therapie
  • Sobald feststeht, dass eine dauerhafte Einschränkung vorliegt und eine Rückkehr in den Beruf nicht mehr realistisch ist, endet die Leistung aus Krankengeld oder Krankentagegeld


Mögliche sinnvolle Bausteine:


  • Berufsunfähigkeitsversicherung als Einkommensersatz
  • Krankentagegeld zur Überbrückung der ersten Monate
  • Abstimmung der BU-Rente auf Fixkosten und Lebensstandard


Die BU bildet dabei das Fundament der Arbeitskraftabsicherung.



Was leistet eine gute BU konkret?

Eine leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung bietet:


  • Monatliche garantierte Rente im Leistungsfall
  • Schutz bei Krankheit, Unfall und Kräfteverfall
  • Absicherung des zuletzt ausgeübten Berufs
  • Versicherungsschutz kann individuell bis zum gewünschten Rentenbeginn vereinbart werden
  • Nachversicherungsmöglichkeiten bei Gehaltssprüngen, Heirat oder Selbstständigkeit

 


Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Als grobe Orientierung für die passende BU-Rente gelten 70 bis 80 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens. Ziel ist es, den bisherigen Lebensstandard auch im Fall einer Berufsunfähigkeit möglichst aufrechtzuerhalten. Dabei sollten neben den Lebenshaltungskosten auch Miete, Kredite, Versicherungen und die Altersvorsorge berücksichtigt werden.


Eine realistisch gewählte BU-Rente schafft finanzielle Stabilität und Planungssicherheit, während eine zu niedrige Absicherung im Ernstfall schnell zu finanziellen Engpässen führen kann.


Beispiel:

  • Nettoeinkommen: 2.500€
  • Sinnvolle BU-Rente: ca. 1.500€ bis 2.000€

 


Welche Möglichkeiten habe ich als Kunde?

Viele Kunden stellen sich genau diese Frage:

Wie sichere ich mein Einkommen sinnvoll ab?


Je nach beruflicher Situation, Gesundheitszustand und Budget kommen unterschiedliche Lösungen infrage:


  • Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) als umfassendste Absicherung
  • Dienstunfähigkeitsversicherung (DU) für Beamte
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) als vereinfachte Alternative
  • Grundfähigkeitsversicherung (GU) bei körperlich geprägten Berufen
  • Dread-Disease-Versicherung (DD) mit einmaliger Kapitalzahlung bei Diagnose schwerer Erkrankungen, unabhängig von einer Berufsunfähigkeit


Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab.


Diese 5 Lösungen wären auch eine Alternative und Ergänzung zur BU. Diese Produkte ersetzen eine BU nicht vollständig, können aber je nach Situation eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein.



BU und private Krankenversicherung – sinnvolle Kombination

Die Absicherung der Arbeitskraft endet nicht beim Einkommen, sondern betrifft auch die medizinische Versorgung im Ernstfall.


Die Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • sichert das laufende Einkommen
  • schützt den Lebensstandard
  • schafft finanzielle Stabilität bei Krankheit oder Unfall



Die private Krankenversicherung:

  • ermöglicht eine schnelle und hochwertige medizinische Versorgung
  • bietet oft kürzere Wartezeiten
  • erlaubt eine freie Arzt- und Klinikwahl



Beides zusammen:

  • sorgt für ein ganzheitliches Absicherungskonzept
  • erhöht die Chance auf schnelle Genesung
  • reduziert langfristige finanzielle Risiken



So ergänzen sich BU und Krankenversicherung sinnvoll und bilden eine stabile Grundlage zur Absicherung von Einkommen und Gesundheit.



Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung (FAQ)


Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?


Bei der BU zählt Ihr zuletzt ausgeübter Beruf. Bei der Erwerbsunfähigkeit wird geprüft, ob Sie überhaupt noch irgendeiner Tätigkeit nachgehen können.

Ist eine BU auch für Büroangestellte sinnvoll?


Ja. Psychische Erkrankungen und Rückenprobleme sind gerade bei Bürotätigkeiten sehr häufige Ursachen.

Ab wann sollte man eine BU abschließen?


Je früher, desto besser. Junge und gesunde Menschen erhalten bessere Bedingungen und niedrigere Beiträge.

Zahlt die BU auch bei psychischen Erkrankungen?


Ja, sofern diese nicht ausgeschlossen wurden und die Bedingungen erfüllt sind.

Kann ich die BU später anpassen?


Gute Tarife bieten Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung.



Unser Fazit zur Absicherung der Arbeitskraft

Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Ihre Arbeitskraft und damit Ihr Einkommen. Sie greift, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund von Krankheit, Unfall oder psychischen Belastungen nicht mehr ausüben können und zahlt in diesem Fall eine monatliche Rente.


Gerade weil die gesetzliche Absicherung meist nicht ausreicht, ist eine private BU ein zentraler Baustein der Vorsorge. Besonders wichtig sind eine passende Rentenhöhe, eine ausreichende Laufzeit sowie eine sinnvolle Kombination mit Krankentagegeld und Krankenversicherung.


  • Absicherung des Einkommens bei Wegfall der Arbeitskraft
  • Individuelle Gestaltung passend zu Beruf, Einkommen und Lebenssituation




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